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Eine heimatkundliche Fundgrube - Beeindruckend ist die akkurat
gestochene Schrift für die damals gebräuchlichen Bezeichnungen,
die oft den heutigen mundartlichen Namen ähneln, z. B. Blawbeyren-Blaubeuren,
Winada-Winnenden, Hepfickhen-Höpfigheim, Wala-Walheim und
Kalb-Calw. Oft fehlt die Endung, etwa bei Villing, Schwenning,
Ebing, Paling, Tailfing, Riedling, Ellwang, Eßling, Nürting,
Gepping, Eysling, Geisling, Ehing, Sindlfing, oder Bebling, während
beispielsweise Mengen, Horb, Schiltach, Maulbronn, Wimpfen, Zuffenhausen,
Korntal und Schorndorf ihre Schreibweise seit damals nicht veränderten.
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Unwillkürlich
wird der Betrachter zum Suchen angeregt, und er stellt fest, daß
Städte wie die erst später gegründeten Freudenstadt
oder Ludwigsburg damals noch nicht existierten und die Stadt Besigheim,
die erst 1595 zu Württemberg kam, als Enklave eingezeichnet
ist. Er findet Orte, von denen heute nur noch Ruinen zeugen, aber
auch solche, die inzwischen zu Stadtteilen geworden sind. Eine
wahre Fundgrube für Heimatkundler und Geschichtsinteressierte.
Ein prächtiger Wandschmuck - Aus Anlaß des 500-jährigen
Jubiläums der Erhebung Württembergs zum Herzogtum wird
dieses Kleinod nun einem kleinen Kreis historisch Interessierter
zugänglich gemacht. Mit höchstem technischen Aufwand
wurde dieses unersetzliche Dokument bis in die kleinsten Details
faksimiliert.
[Falls Sie die Wirtenberg-Karte aus dem 16. Jahrhundert in
einer besseren Qualität betrachten möchten, steht Ihnen
die Karte auch zum Download bereit (ca. 1,2 MB). Klicken
Sie hier, um den Download zu starten.]

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